Waldzustand: Steigende Schäden an Thüringens Grüner Lunge erfordern Gegenmaßnahmen

Angesichts des heute vorgestellten Berichts über den Zustand der Thüringer Wälder fordert Tilo Kummer, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, eine Analyse der Schadensursachen. Der Linksfraktionär befürchtet, dass ein wesentlicher Teil der zunehmenden Waldschäden auf die steigende Belastung der Waldböden aus Verkehrsemissionen zurückzuführen ist.

Anders ließen sich zum Beispiel zunehmende Stickstoffkonzentrationen in Waldböden nicht erklären. Kummer fordert in dem Zusammenhang von der Landesregierung eine Recherche über die Auswirkungen des Baus der Thüringer Waldautobahn auf die umliegenden Waldgebiete. Diesbezügliche Daten konnten nach Aussage der Landesregierung in früheren Jahren aufgrund der kurzen Zeitspanne noch nicht verwertet werden.
Die Ergebnisse dieser Betrachtungen müssten auch bei der Neuplanung von großen Verkehrsprojekten wie z. B. der Rhöntrasse mit herangezogen werden.
“In den letzten Jahren hat sich kontinuierlich der Waldzustand verschlechtert. Diesem Trend muss Einhalt geboten werden, um dem Ruf des Grünen Herzens Deutschlands weiter gerecht zu werden”, so Kummer abschließend.

DIE LINKE fordert Weiterführung der Luftschadstoffmessungen

Im Anschluss an die Probenahme für Luftschadstoffe im Einflussbereich der Müllverbrennungsanlage Heringen erklärt Katja Wolf, Landtagsabgeordnete der LINKEN aus der Wartburgregion: “Da gegenwärtig erst die Erprobung der Müllverbrennungsanlage stattfindet und es wohl deshalb noch zu keiner dauerhaften Belastung der Region kommt, fordern wir eine Weiterführung der Messungen mindestens auch im ersten Jahr des Normalbetriebes.”

Auf Initiative der LINKEN fand heute nach der Schadstoffmessung ein Gespräch zwischen Vertretern der Bürgerinitiative ‚Für ein lebenswertes Werratal’, Gemeindevertretern, Anwohnern und dem Präsidenten der Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Klaus-Rainer Hoffmann, in Gerstungen statt. Nach Aussagen von Hoffmann sollen die Messungen noch bis zum Frühjahr 2010 erfolgen. Bisher seien keine auffälligen oder gefährlichen Ergebnisse zu verzeichnen gewesen. (weiterlesen…)