Landestreffen der Ökologischen Plattform Thüringen am 21.09.2017 in Gotha

Wir trafen uns am 21.09. um 16.00 Uhr am im Berggartenweg in Gotha auf dem Krahnberg.

Wir konnten mehrere Gäste begrüßen, zudem waren fünf eingetragene Mitglieder der ÖPF (Christiane Kranz, Ingeborg Wiegand, Mike Wright, Erich Schönau und Dr. Johanna Scheringer-Wright) anwesend.

Christiane Kranz hatte eine kleine Tour über den Krahnberg vorbereitet und erklärte dabei einiges über den Berg, die Region und aus der Geschichte des Krahnberges. Sie zeigte uns Beispiele der Auswirkungen des verstärkten Holzeinschlages anhand von Rückegassen und zerfahrenen Wegen. Der ehemalige Landeswegewart Herr Fischer erklärte aus seiner Sicht die Anforderungen an Wanderwege und kritisierte die einseitige Ausrichtung des Waldes als Wirtschaftswald und die nur noch untergeordnete Funktion des Waldes als Erholungsgebiet.

Wir stellten übereinstimmend fest, dass der Wald wie im Thüringer Waldgesetz festgeschrieben ist, verschiedene Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen hat. Insbesondere zur Verminderung des Klimawandels müssen die Schutzfunktionen mehr Gewicht bekommen, der Holzeinschlag sensibler durchgeführt werden und Wege nach dem Holzeinschlag wieder hergerichtet werden.

Zweites inhaltliches Thema war eine Debatte über das Vorkommen des Wolfes in Thüringen und der Risse der Schafe. Hier führten wir einen intensiven Informations- und Gedankenaustausch durch.

 

Wie in der Einladung angekündigt führten wir Wahlen durch, Wahlleiterin war die Genossin Christine Heerda:

Als Sprecherrat wurde gewählt:

Christiane Kranz, Johanna Scheringer-Wright, Ingeborg Wiegand, Mike Wright und Erich Schönau.

Als Delegierte für den Landesparteitag wurde Christiane Kranz gewählt, als Ersatzdelegierter Erich Schönau.

Für den Landesausschuss wurde Mike Wright gewählt, als Ersatz Christiane Kranz.

Christiane Kranz wird zu den inhaltlichen Themen unseres Landestreffens einen Bericht schreiben.

Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen, uns inhaltlich mit dem Nahverkehr und dem Ausbau der Radwege zu beschäftigen. Weitere Themenvorschläge waren Glyphosat und Nitratbelastung.

 

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